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Abschluss des bundesweiten Modellvorhabens in Beverungen

Kleinstädte in peripheren Lagen: Abschluss des bundesweiten Modellvorhabens in Beverungen

Vom 9. bis 11. September 2018 fand in Beverungen die Abschlussveranstaltung des Forschungsfeldes zu Kleinstädten in peripheren Lagen statt. Daher trafen sich beteiligte Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Vertreterinnen und Vertreter des Bundes sowie weitere Prozessbeteiligte, um die vergangenen drei Jahre zu reflektieren und Empfehlungen für andere Kleinstädte zu entwickeln.

Seit Juni 2015 beteiligt sich Beverungen am Forschungsfeld „Potenziale von Kleinstädten in peripheren Lagen“ des Bundesbauministeriums (BMI) und des beteiligten Bundesinstituts (BBSR). Beverungen betrat als Modellkommune in dieser Zeit zusammen mit sieben weiteren Kleinstädten aus ganz Deutschland stellvertretend für bundesweit über 900 in Randlage gelegene Kleinstädte Neuland. Denn einen solch intensiven Blick auf ihre Zukunft haben bislang nur wenige Kleinstädte unternommen: Eine ausgewählte Gruppe von Bürgern (Szenariogruppe) sowie zahlreiche interessierte Beverunger Akteurinnen und Akteure machten sich kreative Gedanken, wie ihre Stadt auch in Zukunft ein attraktiver Ort zum Leben und Arbeiten sein kann. Insbesondere ging es darum, welche besonderen Potenziale es in Beverungen gibt, die künftig noch stärker genutzt werden können und welche Schlüsselprojekte für die Stadt besonders wichtig sind.

Im Ergebnis des Zukunftsprozesses „Unser Beverungen 2030“ wurden ca. 60 Maßnahmen entwickelt, die jetzt nach und nach angestoßen werden. Das Handlungskonzept, das all dies zusammenfasst, wird im November bei der Landesregierung eingereicht, um ab 2019 Fördermittel einsetzen zu können. Zu diesen geplanten Maßnahmen zählen beispielsweise die Weiterentwicklung des Weserufers, die Neugestaltung des Rathausplatzes, die Aufwertung des Wochenmarkts und die Beseitigung von Leerständen.

Beteiligte des eingangs beschriebenen Forschungsfelds trafen sich nun in Beverungen, um Ergebnisse des mehr als dreijährigen Prozesses zu diskutieren und um Empfehlungen für andere Kleinstädte abzuleiten. „Alle acht Modellkommunen haben Hemmnisse aber auch Potenzial. Der Austausch hierrüber und über Handlungsansätze bzw. konkrete Projekte ist bei all unseren Treffen immer sehr interessant. Man gewinnt einen anderen Blick auf die eigene Stadt und kann sich viel bei anderen abschauen“, so Bürgermeister Hubertus Grimm. Die Gäste hatten auch die Gelegenheit, Beverungen mit seinen Besonderheiten wie den Weser-Skywalk oder das Korbmachermuseum sowie die besondere Landschaft des Weserberglandes kennenzulernen.

Begleitet wurde der Prozess von der Forschungsassistenz der Hochschule Neubrandenburg und dem Berliner Stadtplanungsbüro die raumplaner.

Weitere Informationen zum Modellvorhaben finden Sie hier www.beverungen.de/beverungen2030