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Anmeldung Wildschaden/Jagdschaden

Details

Ersatzpflichtige Wildschäden sind durch Schalenwild, Wildkaninchen und Fasane verursachte Schäden an land- und forstwirtschaftlich genutzten Grundstücken. Es ist auch der Wildschaden zu ersetzen, der an getrenntem, aber noch nicht eingeernteten Erzeugnissen eines Grundstücks eingetreten ist.

Wildschaden an Grundstücken, auf denen die Jagd nicht ausgeübt werden darf, ist nicht zu ersetzen.

Wird ein Grundstück beschädigt, das zu einem gemeinschaftlichen Jagdbezirk gehört oder angegliedert ist, so hat die Jagdgenossenschaft den Geschädigten den Schaden zu ersetzen. Hat der Jagdpächter oder die Jagdpächterin den Ersatz des Wildschadens ganz oder teilweise übernommen, so trifft die Ersatzpflicht den diesen bzw. diese. Bei Eigenjagdbezirken gelten die Bestimmungen entsprechend.

Verfahrensablauf

Der Anspruch auf Ersatz von Wild- oder Jagdschäden ist bei der für das beschädigte Grundstück zuständigen Gemeinde schriftlich anzumelden oder per Online-Antrag (siehe unter Antragsformulare) einzureichen.

Nach rechtzeitiger Anmeldung lässt die Gemeinde den Schaden ermitteln ist (Feststellungsverfahren). Zu dem Termin wird auch der Jagdpächter geladen, sofern dieser den Wildschaden ganz oder teilweise zu erstatten hat. Beteiligt an dem Termin sind die Geschädigten und die zum Schadenersatz Verpflichteten einschließlich der Jagdpächter*innen, die einen Schaden ganz oder teilweise zu erstatten haben. Zudem wird ein Wildschadenschätzer oder eine Wildschadenschätzerin hinzugezogen, wenn ein beteiligte Person dies beantragt.

Kommt eine Einigung zustande, wird eine Niederschrift über den zu ersetzenden Schaden sowie über die Verfahrenskosten aufgenommen.

Kommt keine Einigung zwischen der ersatzberechtigten und der ersatzpflichtigen Seite zustande, wird in einem Folgetermin von der Gemeinde ein Wildschadenschätzer oder eine Wildschadenschätzerin geladen.

Aufgrund des Schadensgutachtens wird die Gemeinde die Höhe des Schadens in einem Bescheid festsetzen.

Rechtsbehelf