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Ladesäule von Westfalen Weser Energie für Elektroautos in Beverungen

Beverungen/Paderborn, 23.10.2017

Energiegeladen und elektrisch Mobil – Ladesäule von Westfalen Weser Energie für Elektroautos in Beverungen

Die Fachwelt ist sich einig: Elektroautos sind umwelt- und verkehrspolitisch sinnvoll. Aber die Entwicklung kommt nur langsam in Fahrt. Um der Idee des Elektroautos weiteren Anschub zu geben und die Alltagstauglichkeit zu demonstrieren, haben die Stadt Beverungen und die kommunale Westfalen Weser Energie-Gruppe an der „Weserstraße 12gemeinsam eine Ladestation aufgestellt. Sie wurde jetzt offiziell von Leonie Riekschnietz, Kommunalreferentin bei Westfalen Weser Netz, an Bürgermeister Hubertus Grimm und Stadtwerke-Geschäftsführer Rüdiger Hölscher übergeben.

„Die Ladestation hat eine Leistung von 22 kW und kann im besten Fall ein Elektroauto damit in einer Stunde für die nächsten 100 Kilometer wieder aufladen“, so Bürgermeister Hubertus Grimm. „Damit leisten wir als Impulsgeber einen Beitrag zum umweltschonenden Fahren hier im ländlichen Raum und machen unsere Stadt noch attraktiver.“ Tanken kann hier übrigens jeder mit einem Elektrofahrzeug, vorausgesetzt es hat einen EU-genormten Standardstecker Typ2. Die Freischaltung der Ladesäule erfolgt über die App „PlugSurfing“. Der Nutzer muss sich dort einmalig registrieren und kann dann an der Tankstelle in Beverungen sofort laden. Die Ladesäule ist mit zwei Anschlüssen ausgestattet, so dass hier zwei Fahrzeuge gleichzeitig aufgeladen werden können.

Abgas- und feinstaubfreier Autoverkehr für Innenstädte besonders wichtig

„Wir gehen davon aus, dass Elektroautos sich ab 2020/ 2021 durchsetzen werden, da ab dann die Modellvielfalt erheblich zunimmt. Sie haben eine ganze Reihe von Vorteilen gegenüber herkömmlichen Antriebssystemen. Neben dem emissionsfreien Fahren in der Stadt und dem geringen Wartungsaufwand, machen E Autos auch einfach Spaß beim Fahren“, so Leonie Riekschnietz von Westfalen Weser Netz. „Gerne unterstützen wir deshalb Beverungen mit der Ladesäule bei ihrem Mobilitätskonzept“, erläutert Riekschnietz den praktischen Nutzen der Kooperation.

Die Westfalen Weser Energie-Gruppe investiert derzeit in die Installation von 200 Ladepunkten in OWL und Südniedersachsen, die sich zukünftig in einer durchschnittlichen Entfernung von ca. 20 Kilometern zueinander befinden.

v. r. n. l. Leonie Riekschnietz - Hubertus Grimm - Rüdiger Hölscher
v. r. n. l. Leonie Riekschnietz - Hubertus Grimm - Rüdiger Hölscher